Wodurch trägt die Geothermie zum Klimaschutz bei?

Das Bundesumweltministerium hat im Jahr 2007 in der Broschüre „Tiefe Geothermie in Deutschland“ des BMU eine Rechnung vorgestellt, die den Ausstoß sogenannter CO2 - Äquivalent-Emissionen unterschiedlicher Energieformen vergleicht. Darunter versteht man das Freisetzen aller Stoffe, die zum Treibhauseffekt beitragen. Die Untersuchung hat den gesamten Lebenszyklus einer Anlage einbezogen: den Bau, den Betrieb, die Bereitstellung von Brennstoffen (also zum Beispiel den Abbau von Kohle) und den Rückbau der Anlage.

Das Ergebnis: Die Tiefe Geothermie kann einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Ausstoß an Treibhausgasen ist vergleichbar gering wie bei Windenergie und bei Biomasse und beträgt nur einen Bruchteil dessen, was Erdgas- oder Kohlekraftwerke an Emissionen verursachen.

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